2022 | ||
9. Juli 2022 | An der Jahresversammlung 2021 der FPJ in Corcelles - coronabedingt der ersten seit dem 16. März 2019 - wurden die beiden Jahresberichte 2019 und 2020 des Präsidenten genehmigt. Auch die Kassenberichte 2019, 2020 und 2021 wurden genehmigt. Angesichts des guten Kassenstandes wurde beschlossen, für die Jahre 2020 und 2021 keinen Jahresbeitrag zu erheben. Die nächste Jahresversammlung findet am 1. April 2023 in Glovelier statt. |
|
2019 |
||
2.-3. November 2019 |
An der diesjährigen Berner Mineralien- und Fossilienbörse, die in der Bernexpo, Gebäude 1, Halle 1.1 in Bern stattfindet, ist eine Sonderschau "Fossilien aus der Sammlung der Fondation paléontologique jurassienne" zu sehen. Die Schau wurde von Ursula Menkveld-Gfeller und Gino Bernasconi eingerichtet. Dank der guten Vorbereitungsarbeiten von Bärni, Thea und Gino sowie Daniel Hêche resp. den spektakulären Stücken aus der FPJ-Sammlung ist die Schau sehr eindrücklich geworden. |
|
4. Mai 2019 | Cyril Kunz organisiert im Gemeindehaus von Belprahon die Ausstellung "RocArt: Fossiles - Photo - Peinture". In dieser Ausstellung sind neben Fossilien von Cyril Kunz auch Gemälde von Regina Hostettler und Photos von Nicolas Bassin und Gilles Hirt zu sehen. Die Vernissage findet am 4. Mai 2019 um 18 Uhr statt. Am 11. Mai 2019 um 19.30 Uhr ist ein interaktives Gespräch über Fossilien auf dem Programm. Die Ausstellung dauert bis zum 19. Mai 2019 und ist jeweils donnerstags und freitags von 19-21 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen von 14-18 Uhr geöffnet. |
|
4. April 2019 |
Bernhard Hostettler zeigt in seiner Führung hinter die Kulissen "Stachelige Schale, weicher Kern" im Naturhistorischen Museum Bern Seeigel, vor allem aus der Sammlung der Fondation paléontologique jurassienne. |
|
22. März 2019 | Auch an der diesjährigen Berner Museumsnacht helfen Mitglieder des Stiftungsrates der FPJ im Naturhistorischen Museum Bern mit, diesmal mit der Präparation eines Fischsauriers aus der Jurazeit. | |
16. März 2019 |
An der Jahresversammlung 2018 der FPJ in Lajoux wurden drei neue Stiftungsräte gewählt, nämlich Christoph Gerber, Burgistein, Sebastian "Babu" Gerber, Burgistein, sowie Marcel Mühlebach, Rupperswil. Die nächste Jahresversammlung der FPJ findet am Samstag, 14. März 2020, in Belprahon statt. |
|
2018 | ||
28. Dezember 2018 |
Wieso Fossilienpräparator Bernasconi auf Backpulver schwört. |
|
13. Oktober 2018 | An der Jahresversammlung der FPJ in Niederscherli konnte festgestellt werden, dass die Inventarisierung der Fossilien langsam aber sicher Formen annimmt. Der neue Sammlungskeller des NMBE ist fertiggestellt und laufend werden nun FPJ-Fossilien in Bern eingelagert. Der Jahresbeitrag wird von CHF 170 auf CHF 150 gesenkt und die Jahresversammlungen werden - auch aus buchhalterischen Gründen - künftig im Frühling durchgeführt. Die nächste Jahresversammlung findet am 16. März 2019 in Lajoux statt. |
|
13. September 2018 |
In der Sonderausstellung "5 Sterne - Sensationeller Fossilienfund aus dem Jura" des Naturhistorischen Museums Bern werden auch einige wertvolle Fossilien der FPJ gezeigt. Die Ausstellung dauert bis zum 15. September 2019. |
|
2017 | ||
2. September 2017 | An der Jahresversammlung der FPJ in Laufen werden Annerose Hasler sowie - posthum - Fritz Hasler zu Ehrenmitgliedern des Stiftungsrates ernannt und Beat Neyerlin, Büsserach, zu einem Mitglied des Stiftungsrates gewählt. Zudem wird Hans Tschäni, Laufen, die Kollektivunterschrift (kollektiv zu zweien mit dem Präsidenten oder dem Vize-Präsidenten) erteilt. |
|
9. Mai 2017
|
In einem feierlichen Akt wird im Naturhistorischen Museum Bern (NMBE) der Schenkungs- und Leihvertrag zwischen FPJ, RCJU (Office de la culture) und NMBE unterzeichnet und die Sammlung der FPJ offiziell dem NMBE übergeben. |
|
2016 | ||
28. Mai 2016 | Bernhard Hostettler entdeckt anlässlich eines Feldkurses "Profilaufnahme im Karbonatgestein" der Universität Bern bei Glovelier den Knochenrand einer Schildkröte und meldet diesen Fund am nächsten Tag dem Museum JURASSICA in Pruntrut. | |
16. April 2016
|
An der Jahresversammlung der FPJ stimmen die Mitglieder des Stiftungsrates mit 12 zu 0 Stimmen - und damit einstimmig - dem Vorschlag zu, aus politischen Gründen betr. Sammlung der FPJ einen Schenkungs- und Leihvertrag (Dauerleihgabe) mit den drei Parteien FPJ, RCJU (Office de la culture) und Naturhistorisches Museum Bern vorzusehen. Dieser Vertrag hat folgenden zentralen Inhalt: Die FPJ schenkt dem NMBE die nichtjurassischen Fossilien, die RCJU gibt die auf jurassischem Boden gefundenen Fossilien als Dauerleihgabe dem NMBE und die RCJU ist damit einverstanden, dass die auf jurassischem Territorium gefundenen Fossilien zum Stiftungsvermögen der FPJ gehören. Zudem wird Raphael Buschi zu einem Mitglied des Stiftungsrates der FPJ gewählt. |
|
2015 | ||
29. August 2015 |
Regina Hostettler, Gründungsmitglied der FPJ, erhält als erste Frau von der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft (SPG) an deren 94. Jahresversammlung auf dem Säntis die Amanz-Gressly-Auszeichnung. |
|
2014 | |
|
11. Dezember 2014 | Bernhard Hostettler stellt um 20 Uhr im JURASSICA-Museum (Pavillon de Fontenais) in Pruntrut seine Doktorarbeit "Lithostratigraphie und Biostratigraphie im zentralen Nordwestschweizer Jura" vor. | |
27. August 2014 | Die FPJ begrüsst den Entwurf eines neuen "loi sur la protection du patrimoine archéologique et paléontologique", den die jurassische Regierung nach durchgeführter Vernehmlassung dem Parlament unterbreitet. Sie begrüsst insbesondere, dass die Regierung an der Schaffung einer speziellen Kommission zur Umsetzung des neuen Gesetzes festhält und dass Art. 26 des Gesetzesentwurfs, der bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Studie durch externe Spezialisten nicht nur die Funde und die wissenschaftliche Dokumentation, sondern auch die Urheberrechte dem Kanton zuweisen wollte, so geändert wurde, dass letztere beim Autor verbleiben. Vor allem aber nimmt die FPJ mit Befriedigung zur Kenntnis, dass Amateurfossiliensammler weiterhin die Möglichkeit und das Recht haben, mit vorgängiger Zustimmung des Eigentümers mit Hammer, Meissel und Pickel nach Fossilien zu suchen. | |
14. Juni 2014 | An der Jahresversammlung der FPJ bei Regina und Bernhard Hostettler in Glovelier wird Ursula Menkveld-Gfeller als Vertreterin des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern (NMBE) einstimmig als Mitglied der FPJ gewählt. | |
16. Mai 2014 |
Die FPJ begrüsst in ihrer Stellungnahme im Grundsatz den Entwurf des „loi sur la protection du patrimoine archéologique et paléontologique“. Sie unterstützt die Schaffung einer speziellen Kommission zur Umsetzung des neuen Gesetzes und die Errichtung eines kantonalen Inventars der Fundstellen mit Zuteilung der entsprechenden Kompetenzen an die Regierung. Die FPJ fordert jedoch eine Gesetzgebung „mit Augenmass“. Es besteht der Eindruck, dass der Gesetzesentwurf zu stark aus dem Blickwinkel der Archäologie geschrieben wurde. Bei der Paläontologie geht es im Wesentlichen um den Schutz der wichtigen Fundstellen. Ein Amateurfossiliensammler sollte auch in Zukunft die Möglichkeit und das Recht haben, mit vorgängiger Zustimmung des Eigentümers mit angemessenen Hilfsmitteln (Hammer, Meissel und Pickel) zu graben. Er muss weiterhin Fossilien sammeln dürfen, ohne den Einschränkungen des Gesetzesentwurfs unterworfen zu sein, insbesondere der Meldepflicht gemäss Art. 20 des Gesetzesentwurfs. ![]() ![]() |
|
Frühling 2014 | Bernhard Hostettler wird in die Arbeitsgruppe Jura-Ost des Stratigraphischen Komitees der Schweiz (SKS) gewählt. | |
2013 |
||
29. September 2013
|
Im Rahmen der 92. Jahresversammlung der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft (SPG) in Laufen macht Bernhard Hostettler als 3. Exkursionspunkt der SPG eine Führung durch die Tongrube Andil in Liesberg mit Fundmöglichkeiten im Oxfordien und Callovien. Die SPG hatte am Vortag zuerst einen kleinen Steinbruch zwischen Laufen und Bärschwil (Terrain à Chailles und Liesberg-Schichten) und anschliessend einen bei Kleinlützel (St.Ursanne-Formation/Buix Member) besucht. |
|
31. August 2013
|
An der ausserordentlichen Versammlung der FPJ bei Cyril Kunz in Belprahon besprechen die Mitglieder Fragen einer verstärkten Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern (NMBE). Sie verabschieden diesbezüglich ein Memorandum of Understanding, mit dem diese Zusammenarbeit konkretisiert und auf eine verbindlichere Stufe gestellt wird. |
|
8.-11. Mai 2013
|
Mitglieder der FPJ unterstützen und begleiten die Subkommission für Jurastratigraphie der Deutschen Stratigraphischen Kommission (DSK), die vom 8. bis 11. Mai 2013 in Pruntrut ihre Jahrestagung 2013 abhält. Nach einem Abendreferat von Daniel Marty ("Fieldtrip to the Late Jurassic (Kimmeridgian) CPP dinosaur tracksite and nearby reference section Roche de Mars") folgen an den nächsten Tagen Exkursionen mit Der Jura in der Umgebung von Porrentruy und Cornol (Asuel) am 9. Mai 2013: Stop 1: The Kimmeridgian Porrentruy-CPP dinosaur tracksite, Porrentruy Stop 2: The "Roches de Mars" reference section (early Late Kimmeridgian) Stop 3: "Les Salins", SE von Courtemautruy, Mont-Terri-Gebiet Stop 4: "Sous les Roches", Cornol, NE Outremont, Blatt Miécourt Stop 5: Steinbruch bei "La Malcôte", SE Cornol, W von Asuel Stop 6: Musée jurassien des sciences naturelles (MJSN), Porrentruy Der Jura in der Umgebung von St-Ursanne und Glovelier am 10. Mai 2013: Stop 7: Bahnhof und Steinbruch der Kalkfabrik von St-Ursanne Stop 8: Bohrkernlager an der Kalkfabrik St-Ursanne, Mont-Terri Bohrung, Felslaboratorium Stop 9: La Caquerelle, Grabungen, Schützengräben und Bioherme im Wald Stop 10: Bollement, Weganschnitt beim Bahnhof, Franches-Montagnes Stop 11: Lajoux, Profil am Fussballfeld Stop 12: Glovelier, Besuch der Sammlung der "Fondation paléontologique jurassienne" Der Jura von Liesberg am 11. Mai 2013: Stop 13: Liesberg, Kantonsstrasse bei Liesbergmüli Stop 14: Liesberg, Callovium und Oxfordium in der Tongrube Andil, NW von Liesberg Stop 15: Das Museum Laufental in Laufen, mit Jura-Fossilien der Sammlung Peter Borer. |
|
22. März 2013 |
Anlässlich der 11. Berner Museumsnacht wurde von Mitgliedern der FPJ im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern Aare-Geröll geschliffen und poliert. |
|
2. März 2013 |
An der Jahresversammlung der FPJ bei Cyril Kunz in Belprahon geniessen die Mitglieder nach den verschiedenen Traktanden (Protokoll, Wahlen und Demissionen, Jahresrückblick des Präsidenten, Bericht des Kassiers, Verschiedenes) gemeinsam ein Raclette. |
|
2012 |
|
|
30. November 2012 |
Die Ausstellung „JURA, dans les profondeurs des mers jurassiques“ im Musée jurassien des sciences naturelles in Pruntrut wird in eine Dauerausstellung umgewandelt. |
|
22./23. September 2012 |
Im Rahmen der 91. Jahresversammlung der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft (SPG) ist im Parc Autruches Aventure in Layoux Joseph Noirjean Gastgeber der SPG: Besichtigung der Straussenanlage (http://www.autruchesaventure.ch/cms/ ) und der Ausstellung über die Höhle von Bonabé, Fossiliensuche in den Liesberg-Schichten (Oxfordien), kleiner Marsch (ca. 20 min.) und Besichtigung der Höhle von Bonabé (Quartär), Grillieren, Übernachten im Stroh, Frühstück, Exkursion und Fossiliensuche im Oxford-Mergel und Terrain à Chailles (Oxfordien), Mittagessen (Straussenomelette und Salat) und Fossiliensuche in den Kalken des Rauracien (Oxfordien).
|
|
29. April 2012 |
Die Ausstellung „JURA, dans les profondeurs des mers jurassiques“ im Musée jurassien des sciences naturelles in Pruntrut wird bis 30. November 2012 verlängert. |
|
16. März 2012 |
Anlässlich der 10. Berner Museumsnacht präparieren Mitglieder der FPJ im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern Fossilien. |
|
14. Januar 2012 | Josiane Christen, Belprahon, scheidet aus dem Stiftungsrat der FPJ aus. | |
2011 |
||
12. November 2011 |
Im Musée jurassien des sciences naturelles in Pruntrut wird die Sonderausstellung „JURA, dans les profondeurs des mers jurassiques“, die in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern und der FPJ entstanden ist, eröffnet. Die Ausstellung mit rund 500 Objekten aus der Jurazeit dauert vom 12. November 2011 bis 29. April 2012.
|
|
26. Oktober 2011 | Die Mitglieder der FPJ lassen sich von Frau Minister Elisabeth Baume-Schneider in Delémont über das Projekt „Paléojura“ informieren. | |
29. Mai 2011 |
Die Sonderausstellung „JURA – vergangene Meereswelt“ im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern wird geschlossen. |
|
27. Februar 2011 |
Die Sonderausstellung „JURA – vergangene Meereswelt“ im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern wird bis 29. Mai 2012 verlängert. |
|
12. Februar 2011 | Gabriel Schmidlin, von Dittingen, in Thalwil, und Serge Buschi, von Kriechenwil, in Moutier werden an der Jahresversammlung der FPJ einstimmig zu neuen Stiftungsräten gewählt. | |
2010 |
|
|
4. und 5. Dezember 2010 |
An den 41. Internationalen Mineralien- und Fossilientagen in Basel bestreitet die FPJ zusammen mit Paléontologie A16 die Sonderschau Paléojura. Diese Sonderausstellung ist den nahezu 100'000 Fossilien gewidmet, die im Laufe der Bauarbeiten für die Autobahn A16 im Jura geborgen wurden. Zusätzlich zum Auf- und Abbau der Ausstellung präparieren Mitglieder der FPJ an der Ausstellung mit modernem Werkzeug Fossilien. |
|
15. Mai 2010 |
Jo Chalverat organisiert aus Anlass der jurassischen Museumsnacht die Aktivitäten (Präparation, Stand) der FPJ im Musée jurassien des sciences naturelles in Pruntrut. |
|
6. Mai 2010 |
Im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern wird die Sonderausstellung „JURA – vergangene Meereswelt“ eröffnet. Die Ausstellung dauert bis zum 27. Februar 2011. Sie zeigt in etwa 500 Objekte, die grösstenteils von der FPJ beigesteuert wurden. Ein über 20m langes Bühnenbild zusammen mit Farben, Licht und Ton lässt das tropische Meer auferstehen, das vor 200 Millionen Jahren fast ganz Europa und Asien bedeckt hat. Neben dem Ausstellungsraum sind in angrenzenden Räumlichkeiten viele weitere paläontologische Leckerbissen der FPJ ausgestellt. In der Präparierwerkstatt arbeiten Mitglieder der FPJ an einem Krokodil, um es Stück für Stück aus dem Gestein zu holen.
|
|
2009 24. Oktober 2009 |
Fritz Fuhrer erhält von der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft an deren 88. Jahresversammlung in Basel die Amanz-Gressly-Auszeichnung. Er wird für seine besonderen Verdienste geehrt, Fossilien durch fachgerechte Bergung und Präparation der Allgemeinheit und der Forschung zugänglich gemacht und konservatorisch erhalten zu haben. |
|
20. März 2009 | Anlässlich der 7. Berner Museumsnacht präparieren Mitglieder der FPJ im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern Fossilien und erstellen Abgüsse für Kinder. | |
2008 |
||
12. Dezember 2008 | Rita und Hans Tschäni von Laufen werden an der Jahresversammlung der FPJ einstimmig zu neuen Stiftungsräten gewählt. | |
Sommer 2008 |
Joseph Noirjean organisiert vom 7.-12. (für Kinder) und 21.-26. Juli 2008 (auch für Erwachsene) in Lajoux zwei „Camp Paléontologique“. |
|
8./9. März 2008 | Die FPJ führt die Tage der offenen Tür im Bauernhaus „Au Village 16“ in Glovelier mit 25‘000 Fossilien durch. | |
2007 | ||
14. Dezember 2007 | Jacques Ayer, von Romont, in Peseux, wird an der Jahresversammlung der FPJ einstimmig zum neuen Stiftungsrat gewählt. | |
Frühling 2007 |
Am 31. Mai sowie 7. und 16. Juni 2007 ist Werner Erzberger Referent des Kurses „Versteinerungen entdecken“ der Volkshochschule beider Basel in Laufen. Nach zwei Theorie-Kursabenden erhalten die frisch gebackenen Hobby-Paläontologen Gelegenheit, ihre neuen Kenntnisse im Feld auszuprobieren. ![]() |
|
27. März 2007 | Anlässlich der 5. Berner Museumsnacht präparieren Mitglieder der FPJ im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern Fossilien und erstellen Abgüsse für Kinder. | |
2006 |
||
15. Dezember 2006 | Fritz Hasler und Annerose Hasler-Friedli, von Leimiswil, in Malans, sowie Josiane Christen, von Affoltern im Emmental, in Belprahon, werden an der Jahresversammlung der FPJ einstimmig zu neuen Stiftungsräten gewählt. | |
18. November 2006 |
Bernhard und Regina Hostettler zeigen im Bauernhaus in Glovelier im Rahmen eines Tages der offenen Tür ihre Fossiliensammlung. |
|
27. Oktober 2006 |
Bernhard Hostettler referiert auf Einladung der Mineralien- und Fossilienfreunde Bern im Vortragssaal des Naturhistorischen Museums in Bern zum Thema „Die fossilen Seeigel der Günsberg-Schichten im Schweizer Jura (BE/SO)“. Die wegen ihrer guten Erhaltung berühmten Seeigel der Günsberg-Schichten wurden vom Referenten erstmals umfassend wissenschaftlich bearbeitet. Es werden Aspekte zur Bildung der Seeigel-Lagerstätte, zur Systematik und Erhaltung der Seeigel und zur Paläoökologie vorgestellt. |
|
Sommer 2006 |
Bernhard Hostettler entdeckt im aufgelassenen Bereich eines Posidonienschiefer-Steinbruchs in Dotternhausen bei Balingen (Baden-Württemberg) aus einem frisch von einem Bagger gezogenen, etwa drei Meter breiten Entwässerungsgraben Reste von Seelilien der Art Seirocrinus subangularis. Im Frühjahr 2007 wurde vom Staatlichen Naturkundemuseum in Stuttgart die Seelilienkolonie Stück für Stück in grösseren Platten geborgen (88 Europaletten Material). Die Kolonie bedeckt eine Gesamtfläche von mindestens 16 x 6 Meter und der Baumstamm, an dem sie angeheftet war, ist etwa 10 Meter lang. Damit ist diese Seelilienkolonie eine der grössten, die jemals geborgen werden konnte. Für die Präparation der gesamten Kolonie wurden 3000 Arbeitstage veranschlagt. |
|
17. Juni 2006 | Am Tageskurs der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft in der Tongrube Liesberg informiert Werner Erzberger (anstelle des kurzfristig verhinderten Bernhard Hostettler) die Teilnehmer über die spezifischen Gegebenheiten der Tongrube. | |
6. Mai 2006 |
Bernhard Hostettler führt für die Mineralien- und Fossilienfreunde Bern eine Exkursion in La Caquerelle durch die verschiedenen Fazies der St.Ursanne-Formation durch. http://www.mfbe.ch/exkursionen/berichte/exk2006_caquerelle.htm |
|
2005 |
|
|
2004 |
||
1. Juni 2004 |
Der Kanton Jura tritt der Fondation paléontologique jurassienne bei, wie einem Communiqué zu den Beratungen der Regierung vom 1. Juni 2004 zu entnehmen ist: „Die Republik und Kanton Jura wird Mitgliedschaft in der Stiftung paläontologischem Jura. Erstellt im Jahre 2002 , hat sie zum Ziel, zu unterstützen und zu entwickeln, die Wissenschaft der Paläontologie und zugänglich zu machen, die ein breites Publikum. Die Stiftung unterhält eine Sammlung allgemeiner und Arbeit in der Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet der Paläontologie, durch verschiedene Veranstaltungen, wie Kurse, Vorträge, Ausstellungen. Ein Vertreter des Staates bestimmt wird demnächst im Rahmen des Stiftungsrates.“ |
|
2003 |
||
Sommer 2003 |
Mitglieder der FPJ sind erstmals im Steinbruch und in den Schiefergruben von Dotternhausen in Süddeutschland. Der Steinbruch befindet sich auf dem sog. Plettenberg. In diesem wird Weissjurakalk abgebaut, der dann über eine Seilbahn ins Tal zur Weiterverarbeitung ins Zementwerk befördert wird. Direkt neben dem Zementwerk schliesst sich eine (der zwei) grossen Schiefergruben an. In diesen steht hauptsächlich Lias Epsilon (Schwarzer Jura, Unteres Toarcium) bzw. Reste des Lias Zeta (Oberes Toarcium) an. Die zweite (etwas neuere) Schiefergrube befindet sich einige Kilometer NW der Zementfabrik. |
|
23. Mai 2003 | Anlässlich der 42. Internationalen Arbeitstagung des Verbandes Deutscher Präparatoren e.V. in Bern referieren Bernhard Hostettler über „Fossile Echiniden (Seeigel) von Reuchenette (mittleres Oxfordien)“ und Werner Erzberger über „Fossile Crinoiden (Seelilien) aus den Liesbergschichten (mittleres Oxfordien)“. | |
2002 |
||
3. Juli 2002 | Von Bernhard Hostettler, Jacques Babey, Werner Erzberger, Regina Hostettler, Gino Bernasconi, Georges-Alain Beuchat, Joseph Chalverat, Fritz Fuhrer, Cyril Kunz und Joseph Noirjean wird in Delsberg vor einem Notar die Fondation paléontologique jurassienne gegründet. | |
|
|
|
1999 |
||
September 1999 |
Georges-Alain Beuchat entdeckt auf dem Gemeindegebiet von Undervelier eine neue, bislang einzigartige Echinodermenfundstelle in der Dalle nacrée. Die Schichten wurden beim Bau eines neuen Forstweges angeschnitten. Die Bergung, die von Mitgliedern des Vereins Pro musée paléontologique ehrenamtlich durchgeführt wird, wird von Daniel Marty, Doktorand in Geologie der Universität Basel, wissenschaftlich begleitet. |
|
6. und 7. März 1999 |
Der Verein „Pro musée paléontologique Glovelier“ bestehend aus: Hostettler Regina, Hostettler Bernhard, Erzberger Werner, Fuhrer Fritz, stellt als Sonderausstellung im Rahmen der Mineralientage Olten Spitzenstücke aus ihrer gemeinsamen Privatsammlung („Aussergewöhnliche und höchst seltene Fossilien aus dem Schweizer Jura“) aus. ![]() |
|
1998 |
||
Herbst 1998 |
In der Solothurner Bank in Breitenbach sind Fossilien ausgestellt, die Werner Erzberger im Sommer/Herbst 1998 entlang der sich im Bau befindlichen Transitgasleitung zwischen Reigoldswil und Rodersdorf gefunden und präpariert hat. Gefunden hat er vor allem Ammoniten, Muscheln, Korallen und einzelne Seeigel sowie – im Gebiet Nunningen Engi einen versteinerten Knochen. |
|
11. August 1998 |
Im Centre Nature Les Cerlatez bei Saignelégier sind Funde ausgestellt, welche die Mitglieder des Vereins Pro musée paléontologique beim Bau der jurassischen Autobahn im Gebiet von Séprais und Glovelier gefunden haben. |
|
1997 |
||
Dezember 1997 |
Die Grabungsarbeiten in den Banné-Mergeln auf der Baustelle der J 18 (Umfahrungsstrasse Glovelier, Kantonsstrasse St. Brais-Montfaucon) unter der Leitung von Dr. Christian Meyer beginnen. Die fortschreitenden Bauarbeiten bringen in immer wieder neuen Schichten interessante Fossilien zutage, wie Fährten von Sauropoden. Im Steinbruch Le Moulin in Séprais wird eine Notgrabung durchgeführt. Nebst der in den Banné-Mergeln geborgenen Wirbeltierfauna konnten diesmal auch die Wirbellosen, z.B. Seeigel, Schnecken und Austernkolonien geborgen werden. |
|
1996 |
||
Herbst 1996 |
Am 5. Oktober 1996 statten Bernhard Hostettler und Werner Erzberger dem neu in Betrieb genommenen Steinbruch „Le Moulin“ in Séprais einen Besuch ab. Sie finden nach kurzer Zeit zwei Bruchstücke von Schildkrötenpanzern. In der Folge wurde der Steinbruch fast täglich durch Regina Hostettler, Bernhard Hostettler und Werner Erzberger abgesucht. Bis Ende November konnte eine stattliche Anzahl von mehr oder weniger vollständigen Schildkrötenresten geborgen werden. Dazu kamen Wirbel und Zähne von Krokodilen (Steneosaurus und Machimosaurus) sowie – als Besonderheit – ein Flugfingerknochen eines Pterosauriers. Der Steinbruch wurde daraufhin paläontologisch überwacht, insbesondere weil die geologische Situation der Fundstelle (aussergewöhnliche Abfolge der Schichten mit „Calcaires à Pteroceras inférieures und/oder Banné-Mergel) einmalig ist. Die Fauna von Le Moulin hat Ähnlichkeiten mit jener aus den Solothurner Schildkrötenbanken.
|
|
7. September 1996 | Anlässlich der 75. Jahresversammlung der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft in Basel besuchen die 35 Teilnehmer die Tongrube in Liesberg und erfreuen sich anschliessend an der wunderschönen paläontologischen Sammlung Hostettler und Erzberger in Glovelier. | |
1995 |
||
13. November 1995 |
Regina und Bernhard Hostettler sowie Werner Erzberger gründen in Glovelier den Verein Pro musée paléontologique. Bernhard Hostettler ist Präsident, Werner Erzberger Vizepräsident und Regina Hostettler Sekretärin. ![]() |
|
28. Mai 1995 | Werner Erzberger betreut den Anlass „Fossiliensuchen mit Familie“ der „Aquarium und Terrariumfreunde Grenchen“, der in der Tongrube in Liesberg durchgeführt wird. | |
1992 |
|
|
Sommer 1992 |
Gino Bernasconi und Werner Erzberger machen in der Tongrube Andil in Liesberg gemeinsam einen Seelilienfund. | |
1989 | ||
22. April 1989 | Bernhard Hostettler referiert an der 68. Jahresversammlung der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft in Zürich im Rahmen der Vorstellung der Fossil-Ausstellung der Amateure über „Versteinerungen aus den Anceps-Athleta-Schichten (Callovien) von Liesberg“. | |
1988 |
||
Sommer 1988 | Werner Erzberger stellt in den neuen Räumen der Bibliothek in Breitenbach in zwei Schaukasten Fossilien aus seiner Sammlung aus. | |
1987 |
||
19. November 1987 | Werner Erzberger referiert an der 110. Generalversammlung des Leseverein Breitenbach im Restaurant zum weissen Kreuz in Breitenbach über Versteinerungen aus dem Jura. | |
Herbst | Im Schweizer Strahler (S. 550ff.) wird ein von Bernhard Hostettler bei der Zementfabrik Vigier in Reuchenette gefundener Schlangenstern beschrieben. Im Zusammenhang erhaltene Ophiurenfunde gehören zu den Seltenheiten, die es verdienen, in Bild und Text festgehalten zu werden. | |
Frühling | Bernhard Hostettler findet bei der Zementfabrik Vigier von Reuchenette einen Seestern (Armfragmente, isolierte Platten sowie je eine Oral- und Aboralseite), der 1991 in der Zeitschrift Eclogae Geologicae Helvetiae 84 (1991), S. 873-891 als 3. Noviasterart, nämlich als Noviaster hostettleri n. sp. benannt und ausführlich beschrieben wird (Hans Hess, Neue Seesterne (Goniasteridae) aus dem mittleren Oxford von Reuchenette, Berner Jura). Der Seestern befindet sich im Naturhistorischen Museum Basel. | |
1985/86 |
||
Winter | Bernhard Hostettler und Werner Erzberger bestreiten für die Fossilienfreunde Bern im Konferenzraum des Naturhistorischen Museums in Bern einen Seeigelkurs. Beschreibung dieses Kurses über 5 Abende: „Bau, Lebensweise, Systematik und Bestimmung mesozoischer Seeigel aus dem Jura. Mit Übungen, Demonstrationen und ev. Film. Für Anfänger und Fortgeschrittene. | |
1984 |
||
Frühling 1984 | Werner Erzberger stellt weitere Krebsreste Dr. R. Förster von der Bayrischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie zur Verfügung. | |
1983 |
||
Frühling 1983 | Werner Erzberger stellt seine zahlreichen Krebsreste Dr. R. Förster von der Bayrischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie zur Verfügung. In den meisten Fällen handelt es sich um Eryma (E. stricklandi, E. ventrosa) , einer hummerähnlichen Familie, die im Erdmittelalter, besonders im Jura, weltweit verbreitet war, sowie um die Scheren von Einsiedlerkrebsen (Orhomalus, Palaeopagurus) und um Reste eines Langusten-Vorläufers (Glyphea, Mecochirus). | |
1982 |
||
26. Dezember 1982 | Dr. Hans Hess beurteilt den von Werner Erzberger in Lausen gefundenen Schlangenstern, der ein Individuum der Gattung Sinosura ist und mit Sinosura sp, cf. Wolburgi angeschrieben werden müsste. | |
21. April 1982 | Werner Erzberger hält vor den Fossilienfreunden Bern im Naturhistorischen Museum in Bern einen Vortrag über die Tongrube Liesberg: Überblick über die Faunen der einzelnen Schichtkomplexe und ihre Entwicklung. | |
24. Februar 1982 | Zusammen mit Annemarie und Hermann Zbinden bestreitet Werner Erzberger für die Fossilienfreunde Bern in Bern ein Bestimmungspraktikum Seeigel aus Jurazeit und Juragebirge, mit Einführung und Demonstrationen. | |
1978 |
||
Sommer 1978 |
Bernhard Hostettler und Werner Erzberger treffen sich in der Tongrube Andil in Liesberg, wo bis 1980 Ton abgebaut wurde. Sie gehen fortan regelmässig gemeinsam auf Fossilienjagd. |