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Acrocidaris nobilis (FPJ 869)

 

nAcrocidaris nobilis 869 300
 aDiplocidaris gauthieri 805 300  nDiplocidaris gauthieri 805 300
 aGymnocidaris agassizii 854 300  nGymnocidaris agassizii 865 300
 aHemicidaris intermedia 991 300  nHemicidaris intermedia 991 300
 aStomechinus perlatus 991 300  nStomechinus perlatus 928 300

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Nr. 5 praeperation bildmitte Nr. 6
Nr. 7 Nr. 8

 

Nach dem Finden beginnt die Arbeit…

Nr. 2 Manchmal beginnt sie an Ort und Stelle....

Nur in wenigen Fällen können Fundstücke bereits nach oberflächlichem Säubern mit Wasser und Bürste in die Sammlung eingebaut werden. Bei den meisten Fossilien sind verschiedene „Bearbeitungen“ nötig, bevor das Fossil optimal präsentiert werden kann. Häufig ist eine Bestimmung erst nach der „Bearbeitung“ möglich. Die Präparationsmethode ist abhängig von der Herkunft des Fossils und seiner Beschaffenheit. War es in Mergel, Kalkstein, Schiefer usw. eingebettet? Ist es körperlich erhalten oder als Abdruck, pyritisiert oder verkieselt?

Nr. 3

Die „Bearbeitung“ kann bestehen aus

  • einer mechanischen Präparation (mit Hammer und Meissel, Stichel, Skalpell, Druckluft-Graviermeissel oder Sandstrahlen; dabei werden Präzisionsarbeiten unter dem Binokular ausgeführt)
  • Kleben
  • Präparieren mit Chemie und Physik
  • Einlassen und Lackieren
  • Formatisieren
  • Anschleifen.

Es kommt beim Präparieren nicht wenig auf Fingerspitzengefühl und Geduld an. Die besondere Beschaffenheit jedes Fossils verlangt nämlich spezifische Methoden. Gute Ergebnisse erfordern immer entsprechende Fertigkeiten, die nur durch Erfahrung erworben werden können. Der Weg zum guten Präparator ist lang und dornenreich, aber…

Geduld bringt Rosen…

Im Laufe der Zeit und dank über 25 Jahren Erfahrung in der praktischen Arbeit mit dem Druckluftstichel sind mehrere Mitglieder der FPJ grosse Spezialisten in der Präparation von Fossilien geworden.

Beispielsweise bereitete die Präparation der oft sehr fragilen Reuchenette-Echiniden mit Stacheln in situ anfangs Mühe. Sammler rissen häufig die Gehäuse aus ihren Stacheln. Mitglieder der FPJ entwickelten eine spezielle Präparationsmethode: Gehäuse und Stacheln werden soweit wie möglich mechanisch freigelegt. Anschliessend wird das Gestein mit einem Flüssigwachsprodukt (Rember P Originial) bis ganz ans Fossil angestrichen (Schutz vor Wasser). Darauf können das Gehäuse und teilweise auch die Stacheln mit KOH-Plättchen belegt und angefeuchtet werden. Ätzzeit maximal 1 Stunde. Das KOH wird anschliessend abgewaschen und geätzte Stellen werden mit Essig neutralisiert.

Nr. 1

Bei Arbeiten mit dem Sandstrahlgerät verzeichneten Mitglieder der FPJ mit Backpulver als Strahlmittel gute Ergebnisse.

Erfahrung zeigt Resultate…

Die Qualität der von den Mitgliedern der FPJ präparierten Objekte ist beeindruckend. Sowohl bei Fossilien aus dem kompakten Kalk (Schildkröten, Gasteropoden, Muscheln) wie auch aus Schieferschichten (Krokodile, Ichthyosaurier usw.) oder Fossilien mit ihrer ursprünglichen Schale (Ammoniten, Mollusken) werden die jeweils erforderlichen Präparationsmethoden perfekt beherrscht. Dieses Können ist einer der Hauptgründe für die Reputation der FPJ bei erfahrenen Paläontologen und grossen Museen.

 

Präparationsmethoden

 

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